Unglaublich! Die Nummer eins im ÖSV-Team hat die Qualifikation für das Neujahrsspringen bei der Vierschanzentournee verpasst. Der völlig verunsicherte Stefan Kraft schaffte es in Garmisch-Partenkirchen nicht in den Hauptbewerb.
"Es ist einfach gar nichts gegangen. Ich tu mir selber schwer, da passt gerade sehr wenig zusammen. Ich bin leer. Ich hätte viel Geld verwettet, dass sowas nicht passiert. Das war ein rabenschwarzer Tag, das muss man jetzt schlucken", so ein geknickter Kraft.
Immerhin ging den anderen Adlern ein wenig der Knopf auf. Jan Hörl sprang mit 138 Metern auf Platz vier hinter Markus Eisenbichler (GER), Ryuyo Kobayashi (JPN) und Karl Geiger (GER): "Es war fast ein perfekter Sprung. Schon sehr, sehr gut!"
Zweitbester Österreicher wurde Daniel Tschofenig auf Platz sieben: "So macht Skispringen unheimlich Spaß. Einfach nicht viel nachdenken und voll durchziehen. Mal schauen, wie's dann im Bewerb läuft."
Nur einen Platz dahinter landete Manuel Fettner: "Ich nehme jetzt ein sehr gutes Gefühl mit. Es hat gut getan einen wirklich weiten Sprung zu machen. So kann man das Jahr beruhigt abschließen."