Der Tod von Queen Elizabeth im September 2022 hinterließ nicht nur eine große Lücke im britischen Königshaus, sondern auch ein beachtliches Erbe. Ein Teil davon ging auch an Prinzessin Kate (44): Privatschmuck im Wert von rund 82 Millionen Euro.
Mehr als 200 Schmuckstücke vermachte die verstorbene Monarchin der Frau ihres Enkels Prinz William (44). Unter den Kostbarkeiten befinden sich wahre Schätze mit bewegter Geschichte.
Zu den wertvollsten Stücken gehört das berühmte Nizam-von-Hyderabad-Collier. Die prächtige Kette wurde 1935 von Cartier gefertigt und mit 38 Brillanten in Platin gefasst. Ursprünglich erhielt sie Queen Elizabeth vom siebten Nizam, Mir Osman Ali Khan, dem damaligen Herrscher des indischen Fürstenstaates Hyderabad, als Geschenk zu ihrer Hochzeit.
Anlässlich ihrer Hochzeit überreichte er ihr das Schmuckstück gemeinsam mit der berühmten "Hyderabad Tiara". Allein der Wert des Colliers wird auf rund 66 Millionen Pfund geschätzt. Damit zählt es bis heute zu den wertvollsten Schmuckstücken aus dem Besitz der Queen.
Da Queen Elizabeth die Ehefrau ihres Enkels besonders gern hatte, hat sie ihr sogar seltene Privilegien gewährt. So durfte Kate zu besonderen Anlässen dieses kostbare Schmuckstück aus der königlichen Sammlung tragen. Zum ersten Mal zeigte sich die damalige Herzogin von Cambridge 2014 mit dem "Nizam von Hyderabad"-Collier bei der "Portrait Gala".
Ein weiteres Erbstück mit besonderer Bedeutung ist die Ahorn-Brosche, einst ein Geschenk von König Georg VI. an die Queen Mum anlässlich eines Kanada-Besuchs im Jahr 1939. Das Ahorn-Symbol Kanadas zierte bereits das Revers der verstorbenen Queen Mum.
Queen Elizabeth pflegte die Tradition, dieses historische Stück bei Staatsbesuchen in Kanada zu tragen, meist in Kombination mit den Landesfarben Weiß oder Rot. Prinzessin Kate führt diese royale Tradition nun würdig weiter.
Dass die Monarchin ihrer Schwiegerenkelin einen derart hohen Anteil ihres privaten Schmuckvermögens vermachte, spricht Bände. Es zeigt das Vertrauen, das Elizabeth in Kate setzte, und ihr Wissen um deren Bedeutung für die Zukunft der britischen Monarchie.