Kater von Tierheim abgewiesen

Bild: Daniel Schreiner

Samstagabend fand Elisabeth M. in ihrem Schrebergarten in Spratzern einen mutterlosen Babykater. Nachdem sie den Tierschutzverein angerufen hatte, sich aber niemand meldete, fuhr sie mit der Samtpfote zum Tierheim, um den Kleinen abzugeben - vergeblich.

Samstagabend fand Elisabeth M. in ihrem Schrebergarten in Spratzern einen mutterlosen Babykater. Nachdem sie den Tierschutzverein angerufen hatte, sich aber niemand meldete, fuhr sie mit der Samtpfote zum Tierheim, um den Kleinen abzugeben – vergeblich.

Vor dem Eingang traf sie zwei ehrenamtliche Mitarbeiter. "Sie meinten, ich solle doch mit der Katze machen, was ich will, aber das Tierheim würde sie nicht nehmen. Außerdem soll ich dem Tier weder Wasser noch Futter geben. Ich dachte, ich höre nicht richtig", so M. empört zu "Heute".

Die Samtpfote musste sie letztlich wieder mitnehmen. Tierheim-Leiter Davor Stojanovic relativiert: "Das ist ein Missverständnis. Die Dame ist außerhalb der Öffnungszeiten gekommen und 24-Stunden- Dienst gibt es nur für Notfälle. Und oft werden Fundtiere abgegeben, die in Wirklichkeit einfach dem Nachbarn gehören."

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