Katze "entführt" – Besitzer dankt mit Apfelstrudel

Felix war auf "Urlaub" in Lustenau.
Felix war auf "Urlaub" in Lustenau.iStock, LPD Vorarlberg
Nach fast zwei Monaten ohne seine geliebte Katze findet die Geschichte eines 62-jährigen Vorarlbergers doch noch ein Happy End.

Ein 62-Jähriger aus Egg (Vorarlberg) ging Ende Juli niedergeschmettert auf die örtliche Polizeiinspektion. Jemand habe seine "geliebte kleine Katze gestohlen", berichtet die Polizei. Es ging um das orange-weiße Tigerkätzchen "Felix", das sich auf eine Wanderung durch das Egger Ortszentrum machte und nicht mehr nach Hause kam.

Mehrere Wochen lang suchte sein Besitzer vergebens. Doch er war sich sicher, dass sein Tier weder weggelaufen noch durch einen Unfall verletzt oder getötet wurde. Unnachgiebig flutete er deswegen die sozialen Netzwerke mit Bildern seiner Katze, informierte Behörden und Ämter im gesamten Bregenzerwald.

Happy End

Daraufhin gingen bei mehreren Polizeidienststellen im ganzen Gebiet immer wieder Hinweise ein, doch keine Information führte zum gesuchten Kätzchen. Bis sich die Kassenangestellte eines Supermarktes im benachbarten Andelsbuch meldete. Sie berichtete von einem Mann aus Lustenau, der sich im Geschäft einen Einkaufskorb ausgeliehen hatte, um eine Katze zu transportieren.

Besagter Lustenauer hinterlegte an der Kassa seine Daten. Es brauchte nur ein Telefongespräch und schon war klar, dass der Mann Felix nach Lustenau mitgenommen und sich dort um ihn gekümmert hat. Er habe befürchtet, sie könne an der stark befahreneren Bregenzerwaldstraße überfahren werden.

Sein 62-Jähriger Eigentümer fuhr sofort in die Stadt, holte seine Katze ab und bedankte sich mit einem frischen, selbstgebackenen Apfelstrudel für die Pflege seiner geliebten Katze.

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