Katze fuhr unter Auto fast 50 Kilometer mit - gerettet

Die Katze mit der Lenkerin - rechts: das zerlegte Auto
Die Katze mit der Lenkerin - rechts: das zerlegte AutoBild: ARBÖ Burgenland
Zwischen Stoßstange und Anhängervorrichtung eingeklemmt fuhr eine schwarze Katze von Grimmenstein nach Rohrbach. Erst ein ARBÖ-Mann befreite sie.

Das nennt man einen Schwarzfahrer! Bettina Mihalits aus Rohrbach (Bgld.) war zu Besuch bei Verwandten in Grimmenstein (Neunkirchen), verabschiedete sich und fuhr heim. Nur: die Katze der Grimmensteiner Familie war unters Auto gekrochen, klemmte zwischen Stoßstange und Anhängervorrichtung fest und fuhr so unfreiwillig mit ins Burgenland.

Beim Aussteigen bemerkte Frau Mihalits noch nichts, erst als sie am nächsten Tag ins Auto stieg, hörte sie ein lautes Weinen und Miauen, kraxelte unter den Wagen und sah die Katze ihrer Verwandten. Die Burgenländerin rief sofort den ARBÖ an.

Techniker Kevin Hartmann vom ARBÖ-Prüfzentrum Mattersburg rückte an: "Ich legte mich unter den Pkw, der Kopf und eine Pfote des Tieres waren sichtbar - herausziehen ging aber nicht." Also musste der ARBÖ-Mann Rücklichter und Stoßstange des Pkw abmontieren. "Ich habe wirklich Vollgas gegeben. Die arme Katze war ja schon einen Tag lang gefangen." Frau Mihalits beruhigte den Stubentiger mit Leckerlis.

Kurz darauf war die arme, schwarze Katze befreit, zudem völlig unverletzt. "Zum Glück war der Auspuff weit genug weg", sagt Kevin Hartmann. Nachdem die Katze genau begutachtet worden war, fuhr Bettina Mihalits zurück nach Grimmenstein und übergab den Ausreißer.



(Lie)

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