Retourkutsche bzw. Racheaktion der Ex-Partnerin oder Tierquälerei? Dies muss jetzt vor dem Landesgericht St. Pölten festgestellt werden.
Laut Anklage soll ein 21-Jähriger die Katzen „Flecki“, „Joschi“ und „Filou“ in Niederösterreich geschlagen und getreten haben. Eine Samtpfote soll er im Badezimmer kalt abgespritzt und dann im Februar vor die Tür gesetzt haben (es gilt die Unschuldsvermutung).
Der Angeklagte bestritt die Vorwürfe beim Prozess in St. Pölten: „Die Katzen machten mir immer ins Bett, daher gab es einen Klaps. Getreten oder gar geschlagen habe ich sie jedoch sicherlich nie. Und ja ich habe eine verdreckte Katze und mich selbst abgeduscht und dann den Vierbeiner vor die Türe gesetzt. Es gibt aber eine Katzenklappe, das heißt, die Katze konnte jederzeit wieder hinein.“ Da die Ex-Freundin gar nicht vor Gericht erschienen war, musste vertagt werden.
Der neue Prozesstermin ist am Freitag, 1. Juli.