Im Burgenland war die Impf-Lotterie ein voller Erfolg. Im kleinsten Bundesland Österreichs hat man die höchste Impfquote – mit 76,4 Prozent.
Davon kann Oberösterreich immer noch träumen. Wir haben immer noch die niedrigste Impfquote Österreichs – nämlich nur 66,5 Prozent.
"Gerade durch die hohe Ansteckungsrate bei der Omikron-Variante gilt es ganz besonders, nicht nur unsere Gesundheitsversorgung, sondern auch das öffentliche Leben und die Wirtschaft vor den Auswirkungen einer massiven Ausweitung der Corona-Infektionen zu schützen", so Landeshauptmann Thomas Stelzer und Wirtschafts-Landesrat Markus Achleitner (beide ÖVP).
Daran hat auch die Impf-Lotterie, die es bei uns nach burgenländischem Vorbild gibt, nicht viel geändert. Seit 15. November läuft sie, als Hauptpreis gibt es einen Elektro-BMW (i3) zu gewinnen.
Aber: Die Zahl der Erstimpfungen ist seit Lotterie-Start nicht sonderlich gestiegen. Mitte November (vor Start) hatten 956.000 Oberösterreicher eine erste Dosis bekommen, aktuell sind es 1.042.000. Also nur um 86.000 mehr.
Um jetzt – vor Start der Impfpflicht im Februar – doch noch einige Oberösterreicher davon überzeugen zu können, sich, vor allem im Hinblick auf die Omikron-Welle, impfen zu lassen, wurde die Lotterie verlängert. Nämlich um eine Woche. Sie läuft jetzt bis 23. Jänner. Und: Ab sofort können auch geimpfte Kinder ab 5 Jahre mitmachen (die Anmeldung erfolgt durch die Eltern). Hier steht, wie ihr mitmachen könnt.
Außerdem: "Wegen Omikron wird mit den oö. Impfwochen von 10. bis 23. Jänner ein noch breiteres Impfangebot in Oberösterreichs Gemeinden und Städten ermöglicht", so das Land. Konkret: Nach der erfolgreichen Gemeinde-Impfwoche werde in Abstimmung mit dem Städtebund, dem Gemeindebund, der Ärztekammer und den niedergelassenen Ärzten die Aktion wiederholt. Geimpft wird vor Ort – mit Unterstützung der örtlichen Feuerwehren.