Kaum Kinder in Betreuung an Österreichs Schulen

Am ersten Tag ohne regulären Unterricht sind in Österreichs Schulen weniger Kinder erschienen als erwartet. Je älter die Schüler, desto geringer war die Anwesenheit.

Wie eine Rundschau der APA an den Schulen und erste Daten aus den Bildungsdirektionen zeigen, sind am ersten Tag ohne regulären Unterricht nur wenige Kinder zur Betreuung gebracht worden.

Laut Lokalaugenscheinen sind an den rund 50 befragten Wiener Schulen nicht mehr als zehn bis 20 Kinder erschienen. An einzelnen Neuen Mittelschulen wurde kein einziger Schüler gesichtet.

Auch in anderen Bundesländern war die Zahl der Schüler gering. Kärntens Bildungsdirektor Robert Klinglmair erklärte: "Wir haben Rückmeldungen bekommen, dass an manchen Orten zwei oder drei Kinder in die Schulen gebracht wurden, an manchen sogar gar keine". Auch seitens der steirischen Bildungsdirektion hieß es, dass Anwesenheit von Kindern in den Volksschulen und Unterstufen der Gymnasien "sehr gering" war.

Viele Eltern holten an Volksschulen nur vorbereitete Sachen für die Kinder ab. Lehrpersonal war vermehrt anwesend, um für den Fall gerüstet zu sein, dass doch mehr Kinder in die Betreuung kommen bzw. um administrative Aufgaben zu erledigen.

Probleme auf E-Learning-Plattformen

Die Oberstufen sind seit Montag komplett geschlossen. In den Volksschulen, Neuen Mittelschulen, AHS-Unterstufen und Sonderschulen wird bis zu den Osterferien nun grundsätzlich Betreuung für alle jene Eltern angeboten, die etwa im Gesundheitsbereich oder im Lebensmittelhandel arbeiten.

Der Unterricht soll aber zu Hause weitergehen. Aufgrund der erhöhten Zugriffszahlen kam es aber auf vielen E-Learning-Plattformen zu Serverüberlastungen und Problemen. Betroffen davon waren etwa Eduthek, LMS oder Moodle.

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