Kebap-Skandal: Ruf nach Kontrollen "mit Alles" in Wien

Nachdem die Arbeiterkammer in Linz fast in der Hälfte der getesten Kebaps Fäkalkeime gefunden hat, beherrscht das Thema Österreich. Nun gibt es Rufe nach "Kontrollen mit Alles und extra scharf" in Wien.

„Als Erstes habe ich mich gewundert, dass die Arbeiterkammer Oberösterreich Kebap-Stände kontrolliert. In Wien fast unvorstellbar“, so der Gesundheitssprecher der Wiener FPÖ Wolfgang Seidl. Das Ergebnis war wie berichtet erschreckend: Fünf von zwölf getesteten Kebabs waren wegen Fäkalkeimen und mangelnder Hygiene schlicht ungenießbar, drei "wertgemindert", nur vier in Ordnung.

"Wie die Schwammerl aus dem Boden geschossen."

"Wenn zwei Drittel der getesteten Produkte in Linz nicht in Ordnung sind, dann sollten eigentlich auch in Wien die Alarmglocken läuten", so Seidl. Er fordert daher auch eine großflächige Überprüfung in Wien, wo Kebap-Stände in den vergangenen Jahren "wie die Schwammerl aus dem Boden geschossen sind". Bei der großen Anzahl von Anbietern wäre es im Sinne aller Wiener, dass "die angebotenen Speisen auch allen hierzulande üblichen Standards entsprechen".

"Kontrollen mit Alles und extra scharf!"

Seidl fordert daher daher "das Wiener Marktamt (MA 59) und die zuständige SPÖ-Stadträtin Sima auf: Kontrollen mit Alles und extra scharf!". In Linz wurde die Stadtpolitik bereits aktiv: "Ich habe die städtische Lebensmittelpolizei sofort mit Schwerpunktkontrollen beauftragt. Insbesondere die beanstandeten Kebapstände sollen ganz genau unter die Lupe genommen werden", erklärt der Linzer Gesundheitsstadtrat Michael Raml (FPÖ).

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