Kein AMS-Geld bei Nein zu Impfung: Nur Ältere dafür

Impfverweigerern droht eine Streichung des AMS-Gelds
Impfverweigerern droht eine Streichung des AMS-GeldsPicturedesk
Impfverweigerern droht die Sperre des Arbeitslosengelds. Eine "Heute"-Umfrage zeigt jedoch: Nur 45 Prozent der Österreicher befürworten das Vorgehen.

Arbeitslosen, die einen Job ablehnen, weil sie sich dafür impfen lassen müssten, kann das Geld vom AMS gesperrt werden. Das hat Arbeitsminister Kocher klargestellt.

■ Die Meinung der Österreicher dazu ist gespalten: 45 Prozent befürworten dieses strenge Vorgehen, 48 Prozent sind dagegen. Das zeigt die Frage der Woche von "Unique Research" für "Heute" (500 Befragte, max. Schwankungsbreite ±4,4 Prozent).

■ Deutliche Unterschiede gibt es zwischen den Parteien: Ein Großteil der ÖVP-Fans hält die Regelung für gut, auch bei SPÖ- und Neos-Wählern findet sie eine Mehrheit. Ablehnung kommt dagegen in seltener Eintracht von Blauen und Grünen.

Nur Ältere dafür 

Nichts zu spüren ist von einer Solidarität der Älteren: Gleich 63 Prozent der Befragten über 60 Jahren sind für die Sperre des Arbeitslosengelds für Impfverweigerer. Bei unter 30-Jährigen liegt dieser Anteil bei nur 31 Prozent. "Ältere sind stärker in Sorge wegen Corona, andererseits auch überwiegend in Pension und von einer solchen Maßnahme nicht mehr betroffen", so Meinungsforscherin Alexandra Siegl.

Nur Ältere sind mehrheitlich für eine Sperre des Arbeitslosengelds.
Nur Ältere sind mehrheitlich für eine Sperre des Arbeitslosengelds."Heute"/"Unique Research"
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