Neues Rückkehr-Zentrum für Familien errichtet

Rückkehr-Zentrum in Fieberbrunn
Rückkehr-Zentrum in FieberbrunnBild: picturedesk.com
Schon seit längerem wurden von Menschenrechtsgruppen die Rückkehr-Zentren in Schwechat und Fieberbrunn kritisiert. Das Innenministerium hat diese nun prüfen lassen. Zudem kommt ein neues Zentrum für Familien nach Bad Kreuzen.
Flüchtlinge mit einem negativen Asylantrag werden in sogenannten Rückkehr-Zentren untergebracht. In Österreich gibt es zwei davon: Eines in Schwechat (Niederösterreich) und eines in Fieberbrunn (Tirol).

Etwa 20-30 Personen halten sich im Rückkehr-Zentrum auf. Vor allem jenes in Fieberbrunn wurde von Menschenrechtsgruppen, aber auch von vom UNHCR massiv kritisiert: "Abgelegen, isoliert und für Kinder absolut ungeeignet", lautete die Kritik.

Shuttlebusse ausgebaut



CommentCreated with Sketch.28 zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch. Das Innenministerium hat daraufhin diese Rückkehr-Zentren prüfen lassen und 15 Punkte formuliert, die man verbessern könnte.

"Es ist wichtig, dass der soziale Kontakt zu den Menschen in der Umgebung gewährleistet wird", betont Innenminister Wolfgang Peschorn im "Ö1-Morgenjournal".

Dafür sollen in Fieberbrunn und Schwechat vermehrt Shuttlebuse in die nächstgelegenen Orte verstärkt werden. Auch Kinder werden laut Peschorn nicht mehr in der entlegenen Einrichtung untergebracht.

Es wurde nun ein drittes Zentrum in Bad Kreuzen (Oberösterreich) für Familien eingerichtet. Hier gibt es eine Kooperation mit der Schule und sei daher für Kinder besser geeignet. Zwei Familien sind dort bereits untergebracht.

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