Kein Austro-Sieger, doch Bachmann-Preis gibt's weiter

Katja Petrowskaja aus der Ukraine ist die frischgebackene Bachmannpreisträgerin 2013. Mit ihren Text "Vielleicht Esther" konnte sie die Jury für sich gewinnen. Der Hauptpreis der 37. "Tage der deutschsprachigen Literatur" ist mit 25.000 Euro dotiert. Aufatmen können die Veranstalter: Die Zukunft des Bachmann-Preises ist gesichert.

Katja Petrowskaja aus der Ukraine ist die frischgebackene Bachmannpreisträgerin 2013. Mit ihren Text "Vielleicht Esther" konnte sie die Jury für sich gewinnen. Der Hauptpreis der 37. "Tage der deutschsprachigen Literatur" ist mit 25.000 Euro dotiert. Aufatmen können die Veranstalter: Die Zukunft des Bachmann-Preises ist gesichert.

Für die Jury des Wettbewerbs unter Vorsitz von Burkhard Spinnen war die Entscheidung am Sonntag im ORF-Theater in Klagenfurt klar, Gleich im ersten Wahlgang stand die neue Siegerin fest. Das Preisgeld wird von der Landeshauptstadt Klagenfurt gestiftet.

Die Gewinnerin Katja Petrowskaja wurde 1970 zwar in Kiew geboren, lebt aber zur Zeit in Berlin. Sie studierte Literaturwissenschaften in Tartu (Estland) und promovierte 1998 in Moskau.

Der Preis wird seit 1977 in Erinnerung an die 1926 in Klagenfurt geborene Schriftstellerin verliehen. Seit Donnerstag hatten insgesamt 14 Autoren und Autorinnen ihre noch unveröffentlichten Texte vorgestellt, sieben Namen landeten auf der Shortlist.

Bachmann-Preis wird es auch in Zukunft geben

Der Bachmann-Preis ist eine der bedeutendsten literarischen Auszeichnungen im deutschsprachigen Raum. Vor Beginn der "Tage der deutschsprachigen Literatur" kam es fast zu einem Aufstand, als der ORF verkündete, die Veranstaltung wegsparen zu wollen.

Doch kurz vor der Preisvergebung kam das große Aufatmen: Das Land Kärnten gab bekannt, dass die Finanzierung des Wettbewerbs gesichert ist. Auch die Übertragung durch 3sat ist weiter sichergestellt.

APA/red.

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