Die Situation um Skisprung-Legende Simon Ammann wird nicht leichter. Nach der Degradierung in den Continental Cup und einer verweigerten Rückkehr in den Weltcup muss er seinen WM-Traum wohl begraben. Sein Trainer, Joel Bieri, kritisiert seine aktuellen Leistungen: "Bei uns gibt es keinen Olympiasieger-Bonus. Es gilt das Leistungsprinzip."
Zurzeit haben mit den zwei Jungen Felix Trunz und Yanick Wasser neben Aushängeschild Gregor Deschwanden und dem erfahrenen Killian Peier einen Platz im Weltcup-Kader. "Simon gehört aktuell nicht dazu. Seine Leistungen stimmen nicht", so das trockene Fazit von Bieri.
Ammann möchte weiterhin im Continental Cup an seinem WM-Traum arbeiten. Sein Trainer lobt seine Arbeitsmoral und ruhige Art in der Thematik: "Simon war nicht wütend. Er weiß selber, dass er sich steigern muss."
Ammann wurde viermal Olympiasieger, zudem holte er 2010 den Gesamtweltcup und konnte 23 Einzel-Weltcupsiege feiern.