Bei dem Amoklauf schoss ein 27-jähriger Vorarlberger nach einem Beziehungsstreit bei dem Konzert eines Motorradklubs wahllos in die Menge. Er hatte Gewehre aus seinem Auto geholt und mehrfach abgedrückt. Zwei Männer starben, zwölf wurden angeschossen. Als Mitglieder einer Motorradgruppe das Gespräch mit dem Amokläufer suchten, richtete er sich selbst.
Bis heute konnte nicht geklärt werden, woher der Mann seine Gewehre hatte. Fest steht aber: für die Opfer des Amoklaufs und deren Angehörige wird es keinerlei Entschädigung oder Geld geben. Der Amokläufer, Vater zweier minderjähriger Kinder, war mit 422.000 Euro verschuldet, berichten die "Vorarlberger Nachrichten".
Weil wegen den Schulden niemand das Erbe des Mannes annahm, kann auch für die Opfer und deren Angehörige kein Trauerschmerzensgeld oder die Bestattungskosten ausgezahlt werden. Unterstützung hatte es im Mai 2016 nur vom Verein "Weißer Ring" gegeben, der sich um Verbrechensopfer kümmert. (red)