Kein Geld für Kaution, Kinderfreunde halfen

Denise Tiefenbacher, Helga Buder und Helga Brandstetter von den Kinderfreunden übergaben mit Stadtrat Laimer die Spende an Frau Marchart (mitte).
Denise Tiefenbacher, Helga Buder und Helga Brandstetter von den Kinderfreunden übergaben mit Stadtrat Laimer die Spende an Frau Marchart (mitte).Bild: zVg
Nach der Kürzung der Mindestsicherung, hatte Maria Marchart nicht mehr genug Geld für ihre Wohnung. Auch die Kaution für eine neue fehlte.

Mit Jahresbeginn trat die Novelle des Mindestsicherungsgesetzes in NÖ in Kraft. Für Maria Marchart aus St. Pölten bedeutete das eine Kürzung um 200 Euro. Dadurch konnte sich die körperlich behinderte Frau ihre Wohnung in St. Pölten nicht mehr leisten.

Am Donnerstag musste Marchart aus ihrer Wohnung ausziehen, sie übersiedelte in eine günstigere Wohnung nach Böheimkirchen. Lang stand die an der Armutsgrenze lebende Frau aber vor ungewisser Zukunft, denn das Geld für die 1000 Euro Kaution fehlte.

Erst durch die Kinderfreunde St. Pölten Süd konnte die Summe doch noch beglichen werden. Sie steuerten einen Spendenbetrag von 500 Euro bei.

Für SP-Stadtrat Robert Laimer liegt die Verantwortung für das schwierige Schicksal der Frau bei ÖVP und FPÖ, die die Gesetzesnovelle beschlossen hatten. "Einerseits gilt es, sich bei den Kinderfreunden zu bedanken, andererseits aber auch die politischen Konsequenzen deutlich aufzuzeigen, die es hat gegen die ärmsten Österreicher zu hetzen."



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