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"Kein Geld!" Jetzt tritt Nagelsmann gegen Barca nach

Barca ist im Kaufrausch. Und das, obwohl der Klub seit Jahren in Geldnöten ist. Bayern-Trainer Julian Nagelsmann stichelt nach dem Lewandowski-Deal.
Sebastian Klein
20.07.2022, 09:14
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50 Millionen Euro für Robert Lewandowski!

Barca hat seinen neuen Topstürmer. Nach langem Tauziehen mit dem FC Bayern konnten die Katalanen ihren Wunschspieler am Dienstag verpflichten, lassen sich den Routinier einiges Kosten. Es ist nur das jüngste Puzzlestück eines regelrechten Umbruchs im Team von Trainer Xavi.

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Raphinha für 58 Millionen von Leeds, erst im Jänner 55 Millionen für Ferran Torres, dazu die teuren vertragslosen Spieler Franck Kessie und Andreas Christensen – die Spanier sind im Kaufrausch.

Und das, obwohl Barca während der Pandemie mehrmals nah am finanziellen Abgrund war, sich keinen neuen Vertrag für Superstar Lionel Messi (PSG) leisten konnte, die Geldnot längst nicht abgewendet ist. Das wundert auch Julian Nagelsmann. Der Bayern-Trainer kann sich einen Seitenhieb nach dem Verlust von Lewandowski nicht verkneifen: "Der einzige Klub der kein Geld hat, aber jeden Spieler kauft, den er will. Ich weiß nicht wie. Es ist irgendwie komisch, irgendwie verrückt", zitiert ihn der deutsche Journalist Tobias Altschäffl auf Twitter.

Nagelsmann spricht aus, was sich dieser Tage auch viele Fans fragen: Wie soll das funktionieren?

Barca-Boss Joan Laporta sagte noch vor einem Jahr über die finanzielle Situation: "451 Millionen Euro Nettoschulden und 1,35 Milliarden Euro Bruttoschulden." Jetzt versuchen die Katalanen etwas zu tricksen, um Xavi die Rückkehr auf den spanischen Thron zu ermöglichen. Erst im Juni wurden die 10 Prozent der eigenen TV-Rechte bis 2047 an eine Investment-Firma verkauft. Kostenpunkt: 200 Millionen. Jetzt sollen weitere 15 Prozent für 320 bis 330 Millionen folgen.

So verschafft sich Barca Luft zum atmen, geht aber ein großes Risiko ein. Die Deals bedeuten eine kurzfristige Geldspritze, aber auch eine fehlende Einnahmequelle, die den Wert der frischen Einnahmen bei Weitem übersteigen dürfte.

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