Tote in Speisekammer – Frau (19) wird obduziert

Das Landeskriminalamt NÖ ermittelt im Fall der Toten im Waldviertel, eine Obduktion wurde angeordnet. Aber: Es deutet doch nichts auf Mord hin.

Dienstagvormittag wurde in einem Mehrparteienhaus einer Wohnsiedlung in der Theodor-Körner-Straße in Heidenreichstein (Gmünd) die Leiche einer jungen Frau in der Abstellkammer eines Hauses gefunden. Die Todesursache war zunächst unklar. Die örtliche Polizei nahm die Ermittlungen auf.

LKA-Chef: "Kein Mord"



Omar Haijawi-Pirchner, Chef des Landeskriminalamtes NÖ, stellte am Dienstagnachmittag klar: "Die Frau wird obduziert. Ich hab das Team Leib und Leben des Landeskriminalamtes Niederösterreich ins Waldviertel geschickt, um den Fall wirklich restlos aufzuklären. Aber nichts deutet derzeit auf ein Gewaltverbrechen hin."

Der Freund (23) der Toten, dürfte wie die junge Frau, auch harte Drogen konsumiert haben. Möglich, dass er aus Angst nicht die Polizei verständigt hat. Die Leiche dürfte zwischen ein und zwei Wochen in der Speise- bzw. Abstellkammer gelegen haben - vieles deutet auf einen Drogentod hin.

Übrigens: Im gleichen Haus und gleichen Stock war Anfang Oktober 2019 ein Bub (3) aus dem Fenster gestürzt ("Heute" berichtete).

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