Mutter nahm Kind aus Schule: "Kein normaler Unterricht"

Unterricht in Coronazeiten
Unterricht in Coronazeitenapa/picturedesk
Handy im Unterricht, wenig Kinder in den Klassenräumen – darüber ärgerte sich eine Mutter aus NÖ und nahm ihr Kind aus der Schule. 

Die Sicherheitsphase an den Schulen wurde bis 28. Februar verlängert. Ob Kinder zum Unterricht kommen oder nicht, können Eltern selber entscheiden. Einige machen wegen Omikron davon Gebrauch und schicken ihre Kinder nicht in die Schule.

Doch auch in der Schule ist laut mehreren Eltern nach wie vor alles anders. Eine Mutter aus dem Waldviertel lässt ihr Kind jetzt daheim, weil der Unterricht nicht normal stattfindet. "Es werden nur Wochenpläne durchgemacht, das kann mein Kind zuhause auch", ärgert sie sich.

Hausübungen während des Unterrichts

Wenn Tests oder Schularbeiten anstehen, schickt sie ihr Kind in die Schule. Eine andere Mutter aus dem Raum Wr. Neustadt ist auch in einer verzwickten Lage. Im Unterricht ihres Sohnes im Poly ist das Handy der ständige Begleiter. Die Schüler erledigen großteils nur die Hausübungen.

"Für das muss er nicht in die Schule gehen", berichtet sie. Und die meisten Kinder sind sowieso nicht in der Klasse. Doch es geht auch anders: Andere Eltern berichten, dass sich - bis auf die täglichen Testungen - nichts geändert hat. "Ich könnte mein Kind nicht daheim lassen. Es wird ständig ein neuer Stoff erarbeitet und die Gegenstände werden ganz normal abgehalten - bis auf Singen und Sport", erzählt eine andere Mutter. 

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