Sensationssieg in Garmisch! Der Slowene Anze Lanisek triumphierte am Montag im Neujahrsspringen von Garmisch-Partenkirchen. Der Deutsche Andreas Wellinger landete nach dem Auftaktsieg in Oberstdorf hinter dem Japaner Ryoyu Kobayashi auf dem dritten Rang, braute seine Gesamtführung der Vierschanzentournee aus.
Bitter: Manuel Fettner, Jan Hoerl und Stefan Kraft sprangen auf den Rängen vier bis sechs knapp am Stockerl vorbei. Fettner: "Es ist alles knapp zusammen. Aber ich bin sehr zufrieden mit meinem Wettkampf."
Tournee-Mitfavorit Kraft zeigte auf seiner ungeliebten zweiten von vier Schanzen und mit schwierigen Windbedingungen mit Platz sechs auf und untermauerte vor dem Wechsel nach Österreich (4. Jänner Innsbruck, 6. Jänner Bischofshofen) seine Ambitionen auf seinen zweiten Gesamtsieg. Der Rückstand auf Wellinger beträgt zur Halbzeit 25,2 Zähler.
Kraft: "MIt dem sechsten Platz bin ich sehr zufrieden, auch mit den Sprüngen. Das muss ich mitnehmen. Nach dem Probedurchgang, wo es gar nicht gelaufen ist, war ich schon nervös. Der Rückstand ist jetzt schon sehr groß. Aber es passt noch. Wir haben noch die Hälfte, jetzt kommen wir heim. Ich hoffe, die Fans feuern uns an."
Michael Hayböck sprang nach dem durchwachsenen Saisonstart wie entfesselt, verpatzte in beiden Durchgängen bei großer Weite aber die Landung, wurde Achter. Hayböck: "Ich freue mich, dass einfach das Skispringen wieder extrem cool ist."
Stefan Kraft und Ehefrau Marisa feierten ihre Traumhochzeit in der Steiermark: