Fussball

Kein Regenbogen! FIFA gibt Kapitänsbinden für WM vor

Die FIFA legt für die WM-Kapitäninnen acht mögliche Binden fest. Eine Regenbogenbinde steht nicht zur Auswahl.
Heute Redaktion
30.06.2023, 15:13
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Ein "One Love"-Streit wie bei den Männern in Katar soll vermieden werden. Kein Regenbogen, aber zumindest ein kleiner Hauch von "One Love": Die Spielführerinnen dürfen bei der Frauen-WM anders als gewohnt nicht mit der favorisierten Regenbogenbinde auflaufen.

Stattdessen wird eine Botschaft mit sozialem Anliegen die Oberarme zieren. Das bunte Herz bei der Option mit der Aufschrift "Vereint für Inklusion" ähnelt dabei in der Farbkombination der "One Love"-Binde, die bei der Männer-WM in Katar verboten war.

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Die FIFA präsentierte am Freitag insgesamt acht Binden, mit denen die Kapitäninnen beim Turnier in Australien und Neuseeland ihr Team aufs Feld führen dürfen. In enger Absprache mit allen 32 teilnehmenden Nationen, Spielerinnen sowie diversen Interessengruppen, wie der Weltverband ausdrücklich betonte.

Eine Binde in Regenbogenfarben ist nicht dabei. Stattdessen werden unter der globalen Kampagne "Fußball vereint die Welt" acht soziale Botschaften verbreitet.

"Die FIFA hat uns über die verschiedenen Optionen informiert und uns in diesen Prozess eingebunden", sagte die deutsche Kapitänin Alexandra Popp: "Es war ein guter Austausch. Wir können uns auch in den nun festgelegten Motiven für die Kapitänsbinde gut wiederfinden, auch diese spiegeln unsere Werte wider." Klar sei, dass "unsere Mannschaft auch unabhängig von der Kapitänsbinde auf und neben dem Platz für Vielfalt" steht.

Damit ist die Binden-Thematik diesmal knapp drei Wochen vor dem Eröffnungsspiel (20. Juli) geklärt, einer Hängepartie wie beim Turnier in Katar schob die FIFA frühzeitig einen Riegel vor. Dort war Nationen wegen der 'One Love'-Binde wenige Stunden vor den Auftaktpartien mit Strafen gedroht worden. Nun ist zumindest das farblich sehr ähnliche Stück erlaubt. Eine gewisse Auswahl gibt es, theoretisch können die Nationen in jedem Spiel wechseln.

Textquelle: AFP