Keine Gemeindefusion von Afiesl und Schönegg

70 Prozent der Schönegger Bürger sind für eine Fusion mit Vorderweißenbach.
70 Prozent der Schönegger Bürger sind für eine Fusion mit Vorderweißenbach.Bild: ORF
Seit Jahrzehnten haben die Gemeinden Afiesl und Schönegg schon eine Verwaltungsgemeinschaft, trotzdem wollen sie nicht fusionieren.

Im oberen Mühlviertel sind in den nächsten Jahren mehrere Gemeindefusionen geplant. Zuerst will man aber die Bürger nach ihrer Meinung befragen.

Die Ergebnisse einer ersten Befragung der Bürger der Gemeinden Afiesl und Schönegg (beide Bez. Rohrbach) sind eindeutig: Sie wollen nicht miteinander fusionieren. Die Gemeinden teilen sich seit Jahrzehnten ein Gemeindeamt, das Personal und den Kindergarten.

ÖVP-Gemeinderat verhinderte Fusion

Seit Monaten lehnten in Afiesl auch ÖVP-Gemeinderäte einen Antrag, mit Schönegg zu fusionieren, ab. Nicht klar ist, ob die Gemeinde Afiesl jetzt im Zuge weiterer Fusionen nach Dörfern aufgeteilt werden könnte.



Fusion über Bezirksgrenzen hinweg


In Schönegg will man nicht länger warten: Die Gemeinde fand nun in der östlichen Nachbargemeinde Vorderweißenbach (Bez. Urfahr-Umgebung) einen möglichen Fusionspartner. 70 Prozent der befragten Schönegger Bürger wollen diese Fusion. Auch in Vorderweißenbach stimmte der Gemeinderat der Fusion mit Schönegg einstimmig zu. Das wäre die erste Fusion in Oberösterreich über die Bezirksgrenze hinweg.

Für Afiesl bliebe deshalb nur noch die Gemeinde Sankt Stefan übrig. Aber diese Fusion wurde von der Mehrheit der Bürger bei der Befragung abgelehnt, auch der Bürgermeister ist klar dagegen.

Die zweite in der Region geplante Fusion von Helfenberg und Ahorn (beide Bez. Rohrbach) dürfte mit 1. Jänner über die Bühne gehen.

(rs)

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