In der Nacht auf den ersten Juni hatten Unbekannte ein neu errichtetes Flüchtlingsheim angezündet. Trotz intensiver Ermittlungen in Altenfelden gibt es bisher keine konkreten Hinweise auf den oder die Täter.
Polizei und Landeskriminalamt informierten am Freitag über den Stand der Ermittlungen. In Altenfelden befragten die Ermittler Dutzende Anrainer und versuchten zu rekonstruieren, wer in der Tatnacht im Ort unterwegs war. Auch Videos von Überwachungskameras wurden gesichtet. Besonders intensiv beschäftigte man sich mit Personen, die gegen die Asylunterkunft mobilisiert hatten. So wurden Menschen überprüft, die gegen das Projekt unterschrieben hatten und auch der Verfasser eines Hass-Mails an den Altenfeldener Bürgermeister wird demnächst befragt.
Auf eine heiße Spur ist die achtköpfige Ermittlergruppe aber noch nicht gestoßen. Künftig sollen bei Flüchtlingsheimen die jeweiligen Gefährdungspotenziale abgeschätzt und Übergriffen vorgebeugt werden.