Aus "rechtlichen und finanziellen Gründen" bekommt die Austria in erster Instanz keine Lizenz. Bis 21. April können die Veilchen Protest einlegen.
"Bestimmungsgemäß werden wir gegen diesen Beschluss des zuständigen Lizenzsenats innerhalb der kommenden Tage schriftlichen Protest erheben, um fristgerecht die geforderten Nachweise beim Protestkomitee für dessen Entscheidung vorzubringen", heißt es in einem ersten Vereinsstatement.
Vorstand Gerhard Krisch beruhigt: "Mit dem Investoren-Einstieg ist uns der erste Schritt in Richtung der wirtschaftlichen Stabilisierung des Vereins gelungen, allerdings sind noch viele Maßnahmen zur Kostensenkung und Erlössteigerung erforderlich, die wir im Rahmen des Lizenzierungsverfahrens dargestellt haben."
Krisch rechnet mit keinen weiteren Problemen im zweiten Anlauf: "Aufgrund der Komplexität und Einmaligkeit des Investoren-Einstiegs ist es nachvollziehbar, dass die Bundesliga weitere Rückfragen an uns stellt. Wir sind zuversichtlich, dass wir alle Themen rechtzeitig klären können und hoffen auf einen positiven Bescheid in zweiter Instanz."
Sollte die Austria die Spielgenehmigung doch noch erhalten, startet der Klub mit einem Minus von vier Punkten und einer Geldstrafe von 20.000 Euro in die neue Saison.