Keine prominente Unterstützung für Wlaznys Wahlkampf

Dominik Wlazny präsentierte sein Personenkomittee.
Dominik Wlazny präsentierte sein Personenkomittee.Sabine Hertel
Am Mittwoch präsentierte Hofburg-Kandidat Wlazny seine Unterstützer. Statt Prominenz zu holen, will er systemrelevantem Personal eine Stimme geben.

Mittwochabend im Presseclub Concordia in der Wiener City. Der Bundespräsidentschaftskandidat Dominik Wlazny präsentierte sein Personenkomittee. Wlazny, der in Österreich besser unter seinem Künstlernamen "Marco Pogo" bekannt ist, machte im Vorfeld ein großes Geheimnis daraus, wer ihn unterstützt.

Wlazny will "beklatschtem" Personal Gehör verschaffen

Nun steht es fest: Im Gegensatz zu seinen Kontrahenten holt sich Wlazny keine Unterstützung von heimischer Prominenz. "Ich hätte große Namen aus Kunst und Kultur, Großindustrielle oder Ex-Politiker dazuholen können. Das wollte ich aber nicht", erklärt Wlazny. Er lud stattdessen systemrelevantes Personal ein, "für das sonst immer nur geklatscht wird." So erklärt er auch den späten Start der Pressekonferenz – seine Gäste kommen direkt von der Arbeit.

Wlazny wollte sie bewusst in die erste Reihe stellen und ihnen Gehör verschaffen, erklärt er. Insgesamt sind es achtzehn Personen, die sich für den Hofburg-Kandidaten aussprechen. Unter seinen Unterstützern sind etwa eine Kindergartenpädagogin, ein AMS-Trainer, eine Ex-Heimhilfe und künftige Sozialarbeiterin sowie ein Krankenpfleger.

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Marco PogoBundespräsidentschaftswahlWien

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