Keine Strafe für Nackt-Auftritt vor der Mona Lisa

Die Performance-Künstlerin Deborah de Robertis zog sich im Pariser Louvre vor der weltberühmten Mona Lisa aus. Das Gericht sprach sie nun frei.
Als die Performance-Künstlerin Deborah de Robertis (33) am 24. September 2017 direkt vor der Mona Lisa blank zog, sorgte sie für entsetze Blicke. Wie ein Richter am Mittwoch entschied, war es ein "militanter und künstlerischer Akt", aber kein Exhibitionismus: Freispruch. Außerdem seien keine Genitalien zu sehen gewesen, sondern nur Schamhaare.

"Mona Lisa, meine P***y, mein Copyright"

Die Luxemburgerin hatte im September im weltberühmten Pariser Louvre direkt vor dem Gemälde Leonardo da Vincis ihre Vagina entblößt und "Mona Lisa, meine P***y, mein Copyright" gerufen. Es folgten eine Festnahme und zwei Tage Untersuchungshaft.

Trotz des Freispruchs kommt sie nicht straffrei davon. Sie muss 35 Stunden gemeinnützige Arbeit leisten, weil sie einen Museumswärter in den Arm biss.

Von Österreicherin inspiriert

Gegenüber der französischen Nachrichtenagentur "AFP" erklärte de Robertis, dass die Aktion auf ein Foto der österreichischen Performance-Künstlerin Valie Export anspielte. Diese war in den 70er Jahren für ihre sexuelle Freizügigkeit bekannt.

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Es war nicht das erste Mal, dass die Luxemburgerin sich in Pariser Museen auszog. Bereits im Vorjahr und 2014 setzte sie ähnliche Aktionen im Musée d'Orsay.



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(lu)

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