Kellner & Co in Österreich zufriedener

Die Arbeitszufriedenheit im Tourismus hat sich dem aktuellen AK-Arbeitsklimaindex zufolge verbessert. Die Sonderauswertung für den Tourismus ergab im Vergleich mit dem Gesamtergebnis der anderen Branchen eine Verbesserung um 2 auf aktuell 103 Punkte.

Damit liege der Tourismus "nur mehr knapp unter dem Durchschnitt von 107 Punkten". Vor allem die Bewertung der allgemeinen Lebenszufriedenheit, der Betriebszufriedenheit und des Einkommens habe sich verbessert. In den Kategorien "Physische Belastungen" und "Psychischer Stress" habe der Tourismus sogar um 1 bis 3 Punkte besser abgeschnitten als alle anderen Branchen (Gewerbe, Handel, Industrie, Banken und Beamte).

Der große Rückgang in der Zufriedenheit im Bereich "Arbeitsmarktchancen" ist laut der Obfrau der Bundessparte Tourismus und Freizeitwirtschaft "leider nachvollziehbar". Doch der Jobmotor in der Branche laufe auf einer sehr hohen Drehzahl auf Touren: Obwohl das Wetter in diesem Sommer nicht immer heiter war, ist die Beschäftigung im Hotel- und Gastgewerbe im Juli 2014 im Vergleich zum Vorjahresmonat sogar um rund 1,1 Prozent oder rund 2.400 Beschäftigte gestiegen (216.420 auf 218.818 Mitarbeiter).

Bezahlung hinkt nach

Unzufriedener als in anderen Branchen sind die Arbeitnehmer im Tourismus dem Arbeitsklimaindex zufolge jedenfalls mit den Arbeitszeiten und der Bezahlung. Die Bezahlung dürfe nicht nur am Mindestlohn festgemacht werden: Das Trinkgeld sei steuerfrei, die Unterkunft und die Verpflegung ebenso. In vielen Bereich werde zudem über dem Kollektivvertrag bezahlt. "Freizeit und Zeitausgleich gibt es aber genug - wir sehen uns hier auf einem guten Weg", meinte die Tourismus-Obfrau.

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