Kennzeichen für Radler: Sind Sie auch dafür?

Der Umgang zwischen Radlern und Autofahrern ist im Alltag nicht immer freundlich.
Der Umgang zwischen Radlern und Autofahrern ist im Alltag nicht immer freundlich.Bild: Sabine Hertel
Nach der "Heute"-Geschichte über zwei Mittelfinger zeigende Radler erreichten uns unzählige Reaktionen.

Wie "Heute" berichtete, hatte ORF-Journalist Hanno Settele am Wochenende in der Josefstadt einen Beinahe-Unfall, weil zwei Radfahrer ein Stoppschild ignorierten.

Als Dank für seine Notbremsung gab's Beschimpfungen. Wie ihm ist es auch vielen Lesern ein Rätsel, warum man beschimpft wird, wenn man eigentlich nur einen Unfall verhindert. Auf heute.at geben 93 Prozent an, schon einmal ein ähnliches Erlebnis mit Radfahrern gehabt zu haben.

Fünf Prozent sagen: "Nicht die Radfahrer, sondern die Autofahrer sind das Problem." Und auch die Kommentare sprechen eine deutliche Sprache. Tenor: Die Radfahrer würden fahren, wie sie wollen. Man müsse sie mehr in die Pflicht nehmen.

423 verletzte Radler

Viele fordern Nummerntaferln für Fahrräder. So könne man Rad-Rowdys ausforschen. Im ersten Halbjahr 2016 wurden in Wien bei Unfällen 380 Radler leicht, 43 schwer verletzt. Ein Radfahrer starb. Nicht immer waren die Autofahrer schuld.

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