Normalerweise berührt Kerstin Ott (44) mit ihren Songs ein Millionenpublikum nun sorgt sie mit sehr persönlichen Worten für Aufmerksamkeit. In dem Podcast "Zwischen den Zeilen" von Bettina Böttinger (69) spricht die Schlagersängerin erstmals offen über einen privaten Eingriff: Sie ließ sich vor einigen Jahren die Brüste verkleinern.
Der Grund für diese Entscheidung lag für Ott vor allem in ihrem eigenen Körpergefühl. Zwischen ihrem 30. und 40. Lebensjahr habe sie immer wieder mit sich gehadert. Besonders ihre Oberweite sei für sie "zu viel des Guten" gewesen und habe für sie nie eine große Bedeutung gehabt.
"Ganz im Gegenteil, mich hat das eher gestört, und so habe ich das vor ein paar Jahren korrigieren lassen", erzählt sie im Podcast.
Doch hinter dem Eingriff steckt mehr als nur persönliches Empfinden. Ott spricht auch offen über ihre Angst vor einer schweren Krankheit. Vor allem die Sorge vor Brustkrebs habe sie beschäftigt. In ihrer Familie habe Krebs regelrecht "gewütet", mehrere Diagnosen hätten sie geprägt.
Unterstützung bekam die Sängerin dabei von ihrer Ehefrau Karolina Ott. Deren Reaktion habe ihr besonders viel bedeutet. Karolina habe so reagiert, "wie sich das gehört", berichtet Ott. Das Paar ist seit rund acht Jahren verheiratet.
Heute scheint die Musikerin mit ihrer Entscheidung im Reinen zu sein. Sie könne sich das "auch gar nicht mehr anders vorstellen". Wann genau der Eingriff stattfand, lässt sie offen. Dass sie nun erstmals darüber spricht, hat jedoch einen klaren Grund: Ott möchte für mehr Offenheit sorgen und ist überzeugt, "dass auch dahingehend eine Transparenz stattfinden" müsse.
Zum Schluss richtet sie eine klare Botschaft an ihre Fans: "Es ist dein Körper! Du bist der Mensch, der darüber entscheidet. Nicht dein Ehepartner und nicht die Menschen, die außen draufgucken."