Verleumdung: Musikboss will Geld von Kesha sehen

Die Sängerin erhob schwere Vorwürfe gegen ihren Ex-Produzenten, aber das Gericht entschied zu seinen Gunsten: Dr. Luke soll über 300.000 Euro bekommen.
Bereits 2014 zog die Künstlerin Kesha (32, "TiK ToK") gegen ihren ehemaligen Produzenten Lukasz Gottwald (46) vor Gericht. Sie beschuldigte den Musikboss, der in der Branche auch als "Dr. Luke" bekannt ist, sie nicht nur vergewaltigt, sondern auch erpresst zu haben. Damit habe er verhindern wollen, dass Kesha nach den Übergriffen aus bestehenden Verträgen austritt. Gottwald wies die Anschuldigungen von sich und klagte Kesha seinerseits auf Verleumdung.

Textnachrichten an Lady Gaga



Nach sechs Jahren hat das Gericht Lukasz Gottwald Recht gegeben. Ausschlaggebend für das Urteil waren vor allem Textnachrichten, die Kesha ihrer Kollegin Lady Gaga (33) schickte und darin behauptete, Gottwald hätte auch der Sängerin Katy Perry (35) sexuelle Gewalt angetan.

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Kesha wegen Verleumdung verurteilt



In den Gerichtsdokumenten, die der Branchen-Plattform "E!Online" vorliegen, heißt es dazu: "Perry hat eindeutig ausgesagt, dass Gottwald dies nicht getan hat. Kesha hat also keinen strafrechtlich verfolgbaren Fall hervorgebracht." Das Urteil besagt, dass die Künstlerin dem Musikproduzenten über 300.000 Euro zahlen muss. Über ihre Anwälte lässt sie allerdings ausrichten, in Berufung gehen zu wollen. Ein Ende des jahrelange erbitterten Kampfes rückt somit in weite Ferne.

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