Wirbel in Lanzenkirchen

ARBÖ-Kinderrennen über Konto der SPÖ abgewickelt

Laut einem Gemeinde-Insider stehe die Vermutung im Raum, dass mit einem Kinder-Kettcar-Rennen des Vereins ARBÖ die SPÖ-Parteikassa gefüllt werde.
Erich Wessely
30.06.2026, 05:00
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Aufregung in Lanzenkirchen: Laut einem Gemeinde-Insider, der sich anonym an "Heute" wandte, stehe die Vermutung im Raum, dass mit einem Kinder-Kettcar-Rennen des Vereins ARBÖ die SPÖ-Parteikassa gefüllt werde.

Im Kontext des Rennens, das am 25. Mai in Lanzenkirchen über die Bühne gegangen war, wurden im Vorfeld sogenannte "Pokalspenden" bei der heimischen Wirtschaft und Unterstützern eingehoben.

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Formal von der SPÖ ausgestellt

Es wurde laut dem anonymen Schreiben an Spender eine Rechnung übermittelt, die formal von der SPÖ ausgestellt wurde. In dieser Rechnung wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass der Betrag auf ein Konto der SPÖ Lanzenkirchen zu überweisen sei. Als Verwendungszweck wird "Pokalspende + Familienname" angeführt.

Für den Insider stellen sich nun einige Fragen: Wurde das so von der SPÖ Lanzenkirchen ausdrücklich so in Auftrag gegeben? Entspricht diese Form der Spendenabwicklung den geltenden Bestimmungen zur Parteienfinanzierung? Ist eine Abwicklung von Spenden im Rahmen einer Vereinsveranstaltung über ein Parteikonto zulässig? Und: Gibt es tatsächlich einen Verein ARBÖ Lanzenkirchen? Oder ist das eigentlich die SPÖ?

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Das sagt die SPÖ

Auf "Heute"-Anfrage wollte sich Lanzenkirchens SPÖ-Chef Michael Kleinrath zu dem Fall nicht äußern. Seitens Michaela Binder, SPÖ-Bezirksvorsitzende, heißt es auf "Heute"-Anfrage: "Anonyme Briefe eines "Gemeinde-Insiders" kommentiere ich prinzipiell nicht. In einem Ort wie Lanzenkirchen sollte es für "Gemeinde-Insider" möglich sein, die betreffenden Personen persönlich zu fragen und diese Fragen nicht über "Heute" beantwortet zu bekommen. Ich denke aber, dass in den vergangenen Wochen genug Material für Artikel zum Thema "Alkohol am Steuer" im Bezirk Wiener Neustadt zu finden war, über das wirklich berichtet werden sollte. Vielleicht kann der "Gemeinde-Insider" darüber Auskunft geben, oder Sie stellen eine Anfrage an die FPÖ."

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