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Kevin Spacey: So schlimm war seine Kindheit

Kurz nach dem Coming-Out und den Vorwürfen der sexuellen Belästigung kommen immer mehr Grusel-Details aus Spaceys Vergangenheit ans Tageslicht.

Heute Redaktion
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"House of Cards": Kevin Spacey als Frank Underwood
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Bild: keine Quellenangabe

Jahrzehnte schwieg Kevin Spacey über sein Privatleben – just als ein Schaupieler Belästigungsvorwürfe gegen Spacey erhob, gab der Hollywoodstar sein Coming-Out bekannt.

Nur Stunden später packt Kevin Spaceys Bruder, Randall Fowler, in einem Interview mit der "Daily Mail" aus. Er berichtet erschütternde Details, sagt: Im Elternhaus sei es schrecklich zugegangen. Fowler, der Musiker arbeitet als Rod Steward Double, verriet im Interview, dass er vom eigenem Vater jahrelang sexuell missbraucht wurde. "Er kam das erste Mal in mein Bett, da war ich erst zwölf Jahre alt. Meine eigene Mutter wusste von den Gräueltaten, sie hat tatenlos zugeschaut."

Spitzname des Nazi-Vaters : "Kreatur"

Fowler gab gegenüber der "Daily Mail" auch an, dass sein Vater ein Nazi gewesen sei, Juden gehasst habe. Die Kinder nannten Thomas Geoffrey Fowler nur "Kreatur". Gemeinsam haben die zwei Brüder und die ältere Schwester Julie in einem "Haus des Schreckens" eine brutale Erziehung bekommen. Randall Fowler: „Keiner von uns hatte eine Chance, weil wir mit so geschädigten Eltern aufwuchsen. Es war so viel Dunkelheit in unserem Haus, es war unglaublich. Es war absolut elendig. Ich wurde regelmäßig ausgepeitscht und vergewaltigt, seitdem ich zwölf Jahre alt war. Aus Angst, „das sexuelle Raubtier-Gen" seines pädophilen Vaters weiterzugeben, habe Randall heute keine Kinder. Über seinen berühmten Bruder sagt Fowler, er sei zwar körperlich und verbal misshandelt, aber nie missbraucht worden: "„Kevin wickelte sich in eine emotionale Blase. Er wurde schlau und clever. Er war so entschlossen, den Schlägen zu entgehen, dass er sich so sehr um sich selbst kümmerte, bis nichts mehr in ihm war. Er hatte keine Gefühle."

(isa)