KH Nord fühlte sich für Verletzte nicht zuständig

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Eine Frau brach vor dem Krankenhaus zusammen, doch niemand aus dem Spital fühlte sich für die Dame, die nicht mehr selbstständig aufstehen konnte, zuständig.

Am Freitag gegen, 16.09, kollabierte eine 57-jährige Frau vor dem Krankenhaus Nord in Wien Floridsdorf. Die von einem "Heute"-Lesereporter gerufenen Johanniter konnten der Frau, die erbrochen und uriniert hatte und von einem Taubheitsgefühl in einer Gesichtshälfte klagte, noch vor Ort helfen.

Frau konnte nicht mehr selbstständig aufstehen

Der Lesereporter, der die Dame bei ihrem Sturz und bei ihren missglückten Aufstehversuchen beobachten konnte, rief zuerst in der Notaufnahme des Krankenhauses Nord an. Doch diese fühlten sich für die Geschehnisse vor dem Spital nicht zuständig.

Auf seine wiederholten Bemühungen, das Krankenhaus um Hilfe zu bitten und zumindest die Rettung zu kontaktieren, damit er sich um die 57-Jährige kümmern konnte, reagierte das Spital mit derselben Antwort. Sie seien nicht zuständig für Anrufe bei der Rettung. Das müsse er selbst erledigen.

Überweisung ins KH Nord

Die Frau wurde von ihrem Hausarzt ins Krankenhaus Nord überwiesen, weil sie seit Tagen an starken Bauchschmerzen litt. Wie es der 57-Jährigen inzwischen geht, konnte die Berufsrettung gegenüber "Heute" nicht sagen.

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