Wien

Khinkali, Bang Bang Broccoli: Gastro-Hits am Filmfest

Am Rathausplatz herrscht Halligalli: Das Filmfestival wartet nicht nur mit Hits für Cineasten, sondern auch mit neuen Gastro-Schmankerln auf.
Yvonne Mresch
03.07.2023, 11:03
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Es ist ein jährlicher Fixpunkt im Wiener Sommer: Das Filmfestival am Rathausplatz! Zum 33. Mal gibt es am Rathausplatz in der City musikalische Highlights auf großer Leinwand zu sehen. Aber auch die Gastronomie kommt auf Europas größtem Kultur- und Kulinarikfestival nicht zu kurz. An 26 Ständen können die Gäste quasi eine kulinarische Reise um die Welt machen – von Indisch, über Griechisch bis hin zu asiatischen Speisen. Auch einige neue Lokale sind in diesem Jahr dabei, "Heute" hat sich umgesehen.

Georgische Spezialitäten in Wien

Beim Stand "Modi" kocht heuer Giorgi Kerashvili auf. Der 41-jährige führt einen georgischen Familienbetrieb in der Josefstadt und hat sich nun entschieden, die für ihn noch zu unbekannten Speisen auch am Rathausplatz zu präsentieren. "Ich bin froh, dass ich hier dazu die Möglichkeit habe. Ich war anfangs sehr nervös, aber die Gäste nehmen es gut an und die Stimmung ist auch gut. Ich bin hoch motiviert", lacht er. Kerashvilis Steckenpferd sind georgische Teigtaschen, Khinkali, die es mit Faschierten (8,50 Euro) oder in vegetarischer Form mit Mozzarella (8,50 Euro) gibt. Zu trinken bietet der Gastronom georgische Limonaden in den Geschmacksrichtungen Estragon und Birne (5,20 Euro) an.

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Irish und Mexikanisch Seite an Seite

Ebenfalls zum ersten Mal am Rathausplatz ist das Unternehmen "Taco Maco", das mexikanische Tacos (13,50 Euro) auftischt. "Wir sind total glücklich, es ist richtig viel los", strahlt Chef Mateo (22). Zufrieden mit dem Andrang an den ersten Tagen ist man auch beim Irish-Restaurant "Charlie P's": "Sonne und Ferienbeginn, das ist perfekt", erzählen Maximilian (25) und Selim (24). Sie bieten unter anderem Fish & Chips (14,90 Euro) und für Vegetarier "Bang Bang Broccoli", panierte Brokkoli-Röschen um 7,50 Euro.

Wer danach Lust auf Süßes hat, wird beim "Durchhaus"-Stand fündig. Dort gibt es Crêpes und Waffeln (6,50 bis 9,50) in unterschiedlichsten Varianten. Wein gibt es heuer direkt aus Wien: Das "Cobenzl" will Wien als "Wein-Europastadt" präsentieren, erklärt Chef Philipp Steiner (39). "Das größte innerstädtische Anbaugebiet sollte auch auf dem Filmfestival eine Rolle spielen." Ein weißer Spritzer kostet 3,90 Euro. Wer es lieber Süß mag, wird bei den Cocktails der "Feivels"-Bar fündig, die es regulär oder im Jumbo-Glas (0,5 Liter) zu kaufen gibt. Das Filmfestival läuft noch bis 3. September, das Programm finden Sie hier.