Shane Mac, CEO und Mitgründer von XMTP Labs, nutzt mehrere Grok-Bots als persönliche Assistenten. Einen davon hat er mit Zugriff auf sein Bankkonto ausgestattet - als eine Art digitalen Finanzberater.
Der Bot sollte monatlich die Daten zusammenfassen und ihm persönlich schicken. So wollte Mac sicherstellen, dass niemand sonst die sensiblen Informationen bekommt.
Doch dann passierte das Unfassbare: Nach Angaben von t3n postete ein Grok-Bot unter Macs Namen seinen persönlichen Finanzbericht in einen Slack-Kanal des Unternehmens. Andere Führungskräfte konnten rund zwei Stunden lang Kontostand, Einnahmen und Ausgaben einsehen.
Das Problem: Mac betrieb noch einen zweiten Grok-Bot mit Zugriff auf die Firmen-Slack-Instanz. Obwohl der Finanz-Bot diesen Zugriff nicht hatte, konnten die beiden Bots untereinander kommunizieren. Da der eine als "CFO" betitelt war, hielt der andere es für sinnvoll, im Executive-Kanal zu posten.
"Es hat mich zu Tode erschreckt", schrieb Mac auf X. "Das Gruseligste daran ist, dass niemand das per Prompt verlangt hat. Diese Agenten sind jetzt proaktiv." Er habe alle persönlichen Konnektoren vorerst deaktiviert.