Kickl glaubt nicht an Auslieferung von Strache

Nachdem das Wiener Straflandesgericht am Wochenende vom Nationalrat einen Entscheidung über die Auslieferung des FPÖ-Chefs Heinz-Christian Strache verlangt hat, meldet sich nun dessen Generalsekretär Herbert Kickl in der Causa zu Wort. Die Vorwürfe, die gegen seinen Parteiobmann erhoben werden, "gehen völlig ins Leere".

Nachdem das verlangt hat, meldet sich nun dessen Generalsekretär Herbert Kickl in der Causa zu Wort. Die Vorwürfe, die gegen seinen Parteiobmann erhoben werden, "gehen völlig ins Leere". 
"Heinz-Christian Strache hat mit keinem Wort jemals den Kurier-Fotografen beschuldigt, das Foto inszeniert zu haben oder auch nur an der Inszenierung beteiligt gewesen zu sein. Der von Strache geäußerte Verdacht der Inszenierung richtete sich - wie aus den diesbezüglichen Zitaten aus den ORF-Sendungen 'Im Zentrum' und 'ZiB2' klar hervorgeht - gegen jeweils nicht namentlich bezeichnete Gegendemonstranten bzw. Journalisten", so Kickl in einer am Montag verfassten Aussendung.

Wortwörtlich sagte Strache in der ZiB2 am 10. Juni 2015: "Es hat ein Journalist offensichtlich hier das Bild mit einem Kind und einem Erwachsenen oder zwei Erwachsenen ganz bewusst eingefädelt" (siehe Video oben ab 5:45 Minuten).

gemacht hat, klagte Strache daraufhin wegen übler Nachrede. Laut Kickl wird das Parlament einer Auslieferung des blauen Parteichefs nicht zustimmen, da seine Aussagen "ganz offensichtlich in einem politischen Kontext getroffen wurden".

 

FPÖ begrüßt geflüchtete Kinder in Erdberg.
— jürg christandl (@JChristandl)

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