Kickls Polizeipferde sind verkauft, Projekt am Ende

Der damalige Innenminister Herbert Kickl (FPÖ) auf dem Pferd "Karlo" der Reiterstaffel der bayerischen Polizei, am Donnerstag, 15. Februar 2018, in München.
Der damalige Innenminister Herbert Kickl (FPÖ) auf dem Pferd "Karlo" der Reiterstaffel der bayerischen Polizei, am Donnerstag, 15. Februar 2018, in München.
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Von Herbert Kickls Pferdepolizei ist außer Kosten nichts übrig geblieben. Nun wurden die Tiere ins Ausland verkauft.

Das Herzensprojekt des ehemaligen Innenministers Herbert Kickl (FPÖ) ist am Ende: Die Tiere, die für die berittene Polizeistaffel angeschafft worden waren, wurden verkauft, wie die "Krone" am Donnerstag berichtet. Am Heldenberg, einer Trainingsanlage der Lipizzaner, wurden neun Wallache an die serbische Polizei übergeben.

Bei einem anderen Gaul wurde der Kauf rückabgewickelt. Zwei Pferde, die Österreich vom ungarischen Ministerpräsidenten Viktor Orban geschenkt bekommen hatte, gingen nach Ungarn retour.

Leichter Gewinn

Der Todesstoß für das problemgeplagte Projekt (hohe Kosten, Widerstand aus Wien, Platzmangel) kam in der Zeit der Übergangsregierung. Der damalige Innenminister Wolfgang Peschorn ließ die Pferdepolizei evaluieren und besiegelte das Aus.

Wie Generaldirektor Bernhard Treibenreif gegenüber der "Krone" sagt, wurden die Pferde nun mit leichtem Gewinn verkauft.

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