Kilometerlanger Stau vor Nickelsdorf

"Was für ein unendlich langer Stau", dachte sich eine "Heute"-Leserreporterin auf der A4. Die vielen Autos standen vor der Grenze zu Ungarn.
Am Mittwochnachmittag fuhr "Heute"-Leserreporterin Gigi von ihrem Spaziergang am Neusiedlersee zurück nach Wien. Auf der A4 entdeckte sie den kilometerlangen Stau vor der Grenze zu Ungarn.

Grenze auf, Grenze zu: Grenzübergang wieder offen

Zwar war die österreichisch-ungarische Grenze am Dienstag für ein paar Stunden offen, dennoch schafften es zahlreiche Serben, Rumänen und Bulgaren nicht über die Grenze.

Das weiter anhaltende Verkehrschaos auf der A4 hat zu einem Einlenken der ungarischen Behörden geführt. Wie die Polizei Burgenland am Mittwoch in einer Aussendung mitteilte, öffnet Ungarn die Grenzen nun erneut für wenige Stunden.

Konkret ist von "intensiven Verhandlungen" die Rede, an deren Ende folgende Lösung stand und steht: Seit heute Mittwoch 12 Uhr ist die Grenze zu Ungarn wieder geöffnet. Das bleibt sie auch bis Donnerstag, 19. März 2020 um 5.00 Uhr früh. Dennoch scheint sich derzeit nicht viel zu bewegen.

Durch die Schließung der Grenze für den Personenverkehr kam es am Dienstag auf der Ostautobahn (A4) zu einem mehr als 30 Kilometer langen Stau. Rumänische und bulgarische Staatsbürger durften die Grenze am Dienstagabend für einige Stunden passieren. Diese Information habe man am Nachmittag von ungarischer Seite erhalten, berichtete die Polizei. Danach soll die Grenze am Mittwochfrüh um 5 Uhr aber wieder geschlossen worden sein.

Polizei rät die A4 zu meiden



Autofahrer werden von der Polizei im Burgenland dringend gebeten, die A4 zu meiden. Schlangen stehen nicht nur auf der österreichischen Seite, sondern auch auf der ungarischen. Man könne nicht sagen, wann es wieder zu einer zeitweiligen Öffnung des Grenzüberganges komme.



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