Eine Passantin entdeckte Mittwochabend in der Ing. Stern-Straße in Linz das im Auto schlafende Mädchen. Bei geschlossenen Fenstern war das Gesicht schon rot angelaufen, Körper und Haare zudem völlig durchnässt. Wie berichtet, winkte die Frau eine zufällig vorbeifahrende Polizeistreife herbei.
Zum Glück, denn wie "Heute"-Recherchen ergaben, befand sich das kleine Mädchen zu diesem Zeitpunkt bereits in Lebensgefahr. Laut einer Statistik klettert das Thermometer bei einer wie am Mittwoch gemessenen Außentemperatur von 22 Grad im Auto nach 30 Minuten auf rund 40 Grad.
Dramatisch wird es bei Temperaturen ab 30 Grad
Noch viel dramatischer ist es bei hochsommerlichen Temperaturen ab 30 Grad. Da kann es bei geschlossenen Fenster schon nach fünf Minuten lebensbedrohlich werden. Bei einer Außentemperatur von 34 Grad hat sich das Fahrzeuginnere nach fünf Minuten auf 40 Grad erhitzt.
Nur zum Vergleich: Nach einer halben Stunde würde das Thermometer in diesem Fall bei 52 Grad stehen bleiben.
Im aktuellen Fall des Linzer Mädchens gab es zum Glück ein Happy End. Der Vater gab an, er habe das Kind nicht wecken wollen, weil es so schön schlief. Anschließend fuhr er mit seiner Tochter zur Kontrolle selbst ins Spital.
(mip)