Kind schluckte Gift: In ganz Wien kein Akutbett frei

Ein Kind hatte versehentlich Mäuseköder gegessen, musste mit schweren Vergiftungserscheinungen ins Spital – fünf Wiener Spitäler hatten kein Akutbett frei, NÖ sprang ein.
Mit kindlicher Neugier hatte ein kleines Mädchen in einem unbeobachteten Moment am Samstag Mäuseköder geschluckt, erlitt eine schwere Vergiftung, wurde stabilisiert und ins St. Anna-Kinderspital gebracht.

Doch dort war kein Überwachungsbett für Kinder frei, vier weitere Wiener Krankenhäuser hatten auch keinen Platz für die kleine Patientin.

"Sehr, sehr seltener Fall"

Alexander Tröbinger, Sprecher des Roten Kreuz Wien (Anm.: ist Träger des St. Anna-Kinderspitals) dazu: „Es gab an diesem Tag leider kein Überwachungsbett für Kinder. Wir fragten bei vier weiteren Wiener Spitälern an, doch alle Kapazitäten waren erschöpft. Man muss festhalten: So ein Fall kommt sehr, sehr selten vor. Aber durch die gute Zusammenarbeit mit Niederösterreich konnte die Kleine nach Wr. Neustadt gebracht werden."

Die gute Nachricht: In Wr. Neustadt wurde das Mädchen bestens versorgt und bekam auch das notwendige Überwachungsbett – die Kleine ist wohlauf.

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