Kind verkauft Kekse vor Coffeeshop – Prozess!

Ärger um den Coffeshop "Urbn Leaf" in San Diego (hier bei der Eröffnung im Jänner): Weil ein Kind davor Kekse verkaufte, ermittelt jetzt die Justiz.
Ärger um den Coffeshop "Urbn Leaf" in San Diego (hier bei der Eröffnung im Jänner): Weil ein Kind davor Kekse verkaufte, ermittelt jetzt die Justiz.Bild: Screenshot Instagram
Grotesk: Weil eine Pfadfinderin ausgerechnet vor einem Marihuana-Shop Kekse anbot, ermitteln jetzt US-Behörden.

Kindischer geht es wohl nicht mehr! In San Diego (USA) bot eine Pfadfinderin jetzt Schoko-Kekse für den guten Zweck an – ohne böse Absicht vor einem Laden, der Marihuana verkauft. Weil der Besitzer des Coffeeshops "Urbn Leaf" ein Foto davon machte und auf Instagram postete, gab es nicht nur einen Shitstorm, sondern jetzt ermitteln auch US-Behörden.

Dieser Post sorgte für den "Skandal" (Quelle: Instagram).

Das Mädchen war zufällig mit seinen Eltern an dem "Pot Shop" vorbeigekommen, der im Jänner eröffnet worden war. Besitzer Will Senn hatte die Pfadfinderin – erkennbar an der grünen Jacke mit Abzeichen – gesehen, ihr Kekse abgekauft, vor seinem Laden fotografiert und das Bild gepostet. Doch Instagram-User ("Missbrauch!") wie Behörden fanden das keine so gute Idee.

Der Shop-Besitzer will den Fall aufklären

Das "San Diego Girl Scout Council" ermittelt jetzt, ob Shop-Besitzer oder Kind gegen Gesetze verstoßen haben. "Wir versuchen gerade, das Mädchen ausfindig zu machen und mit ihren Eltern zu reden", so Pfadfinder-Sprecherin Mary Doyle. In San Diego verkaufen knapp 14.000 Pfadfinder Kekse für den guten Zweck. Shop-Besitzer Senn hat erklärt, dass er den Fall aufklären will und das Mädchen keine Schuld trifft.

Seit 1. Jänner darf Marihuana in Kalifornien legal verkauft werden.

(tas)

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