Einige "Nachwuchsgangster" trieben in der Nacht auf Samstag ihr Unwesen in Wien. Auf der Lassallestraße sollen sie drei Jugendliche im Alter zwischen 16 und 17 Jahren mit einem Messer bedroht haben. Anschließend schlugen die Bubis auf die Opfer ein und raubten sie auch noch aus. Bei dem Vorfall wurde ein 16-Jähriger leicht verletzt und durch die Berufsrettung Wien erstversorgt.
Den Polizeieinheiten gelang es durch die rasch eingeleitete Sofortfahndung, die Tatverdächtigen ausfindig zu machen. Wie sich herausstellte, handelte es sich um 12- bis 13-Jährige aus Serbien, Syrien, Afghanistan und Österreich.
Wie Polizeisprecherin Julia Schick gegenüber "Heute" bestätigt, wurde bei den fünf Verdächtigen Diebesgut gefunden, das den Opfern gehörte. Auch das Messer wurde bei einem der jungen Burschen gesichert werden.
"Zwei der Tatverdächtigen gaben die Beteiligung an der Tat zu, die restlichen drei wollten sich nicht äußern", so Schick weiter. Die Bubi-Bande kassierte schließlich mehrere Anzeigen – die Kinder wurden letztendlich in die Obhut der Eltern übergeben.