Kinder im Nahen Osten kicken für den Frieden

Bild: © Amir Cohen / Reuters

Eine Woche nachdem die Waffenruhe zwischen Israelis und Palästinenser vereinbart wurde, haben sich Jugendliche zu einem gemeinsamen Fussballturnier getroffen. Rund 80 Burschen im Alter von sechs bis 18 Jahren spielten im südisraelischen Kibbuz Dorot.

, haben sich Jugendliche zu einem gemeinsamen Fussballturnier getroffen. Rund 80 Burschen im Alter von sechs bis 18 Jahren spielten im südisraelischen Kibbuz Dorot.

Das Spiel ist Teil einer vor zwölf Jahren ins Leben gerufenen Friedensinitiave von Shimon Peres, dem ehemaligen israelischen Präsidenten und Friedensnobelpreisträger. Viele der Burschen kannten sich schon von früheren Begegnungen.

"Es ist großartig, nach diesen ganzen Wochen, in denen wir zu Hause bleiben mussten, hierhin zu kommen und mal wieder Spaß zu haben", sagte der elfjährige Ofir aus dem südisraelischen Sderot. Die Kinder aus Israel stammten aus den Dörfern rund um den Gazastreifen, während die Palästinenser mit Bussen zum Ort des Geschehens gebracht wurden.

Auch der gleichaltrige Kusai aus Jatta stimmt Ofir zu: "Ich mag es, wenn wir miteinander spielen. Ich hoffe, eines Tages wird es Frieden zwischen Juden und Arabern geben - und keine Kriege und Toten mehr"

Tausende Tote im Nahost-Konflikt

In den vergangenen Wochen lieferten sich Palästinenser und Israelis einen erbitterten Kampf, bei dem mehr als 2200 Menschen, großteils Zivilisten, getötet wurden.

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