Kinder mit Eisenrohr attackiert

Weil er sich gekränkt fühlte, schlug ein Steirer zwei Mädchen (5, 7) mit einer selbst gebastelten Waffe fast tot. Laut Gerichtsgutachten war der Mann bei seiner Wahnsinnstat zurechnungsfähig.

Derzeit sitzt Josef R. (51) in Graz in Untersuchungshaft und wartet auf seinen Prozess. Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen versuchten Mordes und gab zwei Gutachten über den Geisteszustand des Mannes in Auftrag. Das erste ist jetzt fertig – und es befindet den Tischler für zurechnungsfähig. Somit müsste er im Falle einer Verurteilung eine reguläre Haftstrafe absitzen.

Vergangenen Juni hatte der Steirer in Unterstorcha mit einem Eisenrohr, auf das er Nägel montiert hatte, auf zwei Mädchen (5, 7) eingeschlagen. Er verletzte auch deren Mutter sowie einen Nachbarn, der den Opfern zu Hilfe gekommen war. Danach war der Täter tagelang auf der Flucht, bis ihn die Polizei in einem Wald fand. Als Motiv für die Attacke gab Josef R. bei der Polizei Hass auf die Opfer an: Die Kinder hätten früher oft in seinem Garten gespielt, plötzlich aber verbot ihnen die Mama den Kontakt.

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