Kinderambulanz-Kollaps blieb in Wien vorerst aus

Die Kinderambulanz im Krankenhaus Nord ist, wie berichtet, geschlossen. "Heute" machte einen Lokalaugenschein in den Ausweich-Spitälern.

Wie "Heute" berichtete, hat die Station im KH Nord wegen Personalmangels geschlossen. Bis 19. Jänner müssen die kleinen Patienten auf andere Spitäler ausweichen.

Beim "Heute"-Lokalaugenschein am Tag eins der Sperre zeigte sich vor allem eines – gähnende Leere in den Wartebereichen der Ausweich-Ambulanzen. Im St. Anna Kinderspital verriet nur vereinzeltes Kinderweinen aus den Behandlungszimmern, dass die Station überhaupt in Betrieb ist. Der Wartebereich war komplett leer.

Drohender Kollaps blieb aus, da Feiertage wieder vorbei sind.

Auch im AKH blieb der Ansturm der kleinen Patienten aus. Nur rund ein Drittel der Sessel im Warteraum war belegt. Im SMZ Ost herrschte ebenfalls "Business as usual". Derzeit gebe es 24 freie Betten, Assistenzärzte aus dem KH Nord würden hier aushelfen.

Der Krankenkassenanstaltenverbund führt die Ruhe darauf zurück, dass die Feiertage vorüber und die niedergelassenen Ärzte als erste Anlaufstelle wieder da sind. Und auch die Grippewelle lässt derzeit – noch – auf sich warten.

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