Das Wiener Campusmodell umfasst Kindergarten-, Schulund Freizeitpädagogik an einem Standort. Es ist ein ganztägig betreutes Bildungsmodell mit verschränkten Unterrichts- und Freizeiteinheiten - hier wird gelernt, gesportelt und gespielt!
Das Wiener Campusmodell umfasst Kindergarten-, Schulund Freizeitpädagogik an einem Standort. Es ist ein ganztägig betreutes Bildungsmodell mit verschränkten Unterrichts- und Freizeiteinheiten – hier wird gelernt, gesportelt und gespielt!
In der Zeit von 8 bis 15:30 Uhr wechseln einander Lerneinheiten und Freizeitangebote ab. Darüber hinaus gibt es bei Bedarf Betreuungsangebote ab 6:30 bzw. bis 17:30 Uhr. Der Tagesablauf folgt einem Rhythmus aus Lern- und Freizeitphasen, die sowohl konzentriertes Arbeiten ermöglichen, als auch Ruhe und Kreativität zulassen. Es gibt Zeit für Reflexion, für Bewegung, für Miteinander- Reden, für ein gemeinsames Essen und für individuelle Förderung.
Durch die Vernetzung der Bildungsinstitutionen werden Synergien ermöglicht und eine ganzheitliche Bildungskontinuität gewährleistet. Die Kooperation zielt auf die optimale Nutzung aller Ressourcen ab: In der offenen Bildungsarbeit stehen Räume und Bereiche des Gebäudes allen zur Verfügung, gemeinsame Projekte ermöglichen es, miteinander und voneinander zu lernen. Wenn Kinder den ganzen Tag an diesem Ort verbringen sollen, brauchen sie auch Bereiche, die dem „Zuhause“ nahe kommen – wohnliche Erholungsbereiche und individuelle Rückzugsnischen. Solche Bereiche kommen auch der modernen Pädagogik und der Arbeit in Kleingruppen entgegen. Wenn über den Tag verteilt Lern- und Freizeitphasen wechseln, müssen die Räume diesen (raschen) Wechsel ermöglichen und Arbeits- und Erholungsbereiche anbieten. Wichtig ist allerdings auch eine gewisse räumliche Abwechslung im Tagesbetrieb.
In der ersten Umsetzungsphase umfassten die Campusmodelle jeweils Kindergarten und Volksschule: der Campus Monte Laa im 10. Bezirk, der Campus Gertrude Fröhlich-Sandner im 2. Bezirk und der Campus Donaufeld in Floridsdorf. Im September 2014 eröffnet der Bildungscampus "Sonnwendviertel", in dem zusätzlich auch noch eine Neue Mittelschule untergebracht sein wird. Bei der Konzeption des Projektes "Bildungseinrichtung Campus" wurde davon ausgegangen, dass es sich bei diesem nicht um ein "starres", endgültig festgelegtes Programm handelt, vielmehr wurde und wird der dynamischen Weiterentwicklung eine hohe Bedeutung beigemessen. In regelmäßigen Abständen soll mittels quantitativer und qualitativer Erhebungsmethoden eine Evaluierung durchgeführt werden. Die erhobenen Daten werden wissenschaftlich ausgewertet.