Ein defekter Benzin-Rasenmäher hat Freitag früh die Polizei, die Berufs-Feuerwehr sowie Messtechniker der Stadt Salzburg in Atem gehalten und 20 Kleinkinder begeistert.
Wegen aufdringlichen Gasgeruches um kurz nach 7.30 Uhr veranlasste die Polizei eine Evakuierung des Kindergartens Villagasse. Etwa 20 Kinder sind daraufhin ins Freie geschickt und dort weiterbetreut worden. Eindeutig geklärte und zugleich verblüffende Ursache für den Gasgeruch war laut Polizeisprecher Anton Schentz ausgelaufenes Benzin.
In einem geschlossenen Raum im Kindergartengebäude war Benzin aus einem Rasenmäher gelaufen. Der Geruch des Benzins drang durch die Wände. Dabei wurde der typische Benzingeruch gefiltert und derart verändert, dass er sowohl von den Polizisten und den Männern der Berufsfeuerwehr, als auch von Messtechnikern der Stadt mit feinen Messgeräten eindeutig als Gasgeruch identifiziert wurde. Erst gut eine Stunde nach Einsatzbeginn klärte sich die Sachlage.
Für die Kinder dürfte der gefährliche scheinende, aber weitgehend harmlose Zwischenfall hochgradig aufregend gewesen sein. Die Polizistinnen, die diesen Einsatz geleitet hatten, berichteten von fünf kleinen Mädchen, die geschlossen verkündeten, Polizistinnen werden zu wollen. Wie viele Buben sich für den Beruf als Feuerwehrmann entschieden haben, ist nicht bekannt.