Kindergartenkinder lassen Erinnerungen fliegen

In der City feierten heute die Wiener Kindergärten den "Tag der Elementarbildung". Per Luftballon ließen die Kinder Erinnerungen der Passanten in den Himmel steigen.

Um den heutigen "Tag der Elementarbildung" zu feiern, haben sich die Wiener Kindergärten zwei besondere Aktionen ausgedacht. Auf der Freyung (City) befragten die Kindergartenkinder gemeinsam mit Studierenden der bafep21 (Bildungsanstalt für Elementarpädagogik der Stadt Wien) Passanten zu ihren schönsten Erinnerungen an die Kindergartenzeit.

Die gesammelten Antworten wurden an Luftballons der MA 10-Wiener Kindergärten gebunden und auf Reisen geschickt. Für die Finder der Luftballons gibt es eine kurze Info zur Bedeutung der Elementarpädagogik und Rückantwortkarten, die an die MA 10 gerichtet werden können.

Aktion "So viele sind wir!"

Um auf die große Zahl der Kinder, die einen elementare Bildungseinrichtung in der Stadt besuchen, aufmerksam zu machen, wurde heute auch eine weitere Aktion gesetzt: Alle Kindergartenstandorte in Wien haben um 10.30 Uhr mit den Kindern das Gebäude verlassen. Ein gemeinsames Gruppenfoto kann an die MA10 geschickt werden – daraus wird in den nächsten Wochen grafisch eine große Wien-Karte gestaltet.

Buntes Zeichen für Bildung

(Bild: PID/Martin Votava)

"Ich freue mich, dass so viele Kindergärten bei dieser Aktion mitgemacht haben", betonte Bildungsstadtrat Jürgen Czernohorszky (SPÖ). "Denn flächendeckende und qualitativ hochwertige Kindergärten sind Voraussetzung dafür, dass Kinder einen optimalen Start ins Bildungsleben haben!"

Kindergarten als erste Bildungseinrichtung

"Elementarbildung beginnt im Kindergarten. Als erste Bildungseinrichtung schafft der Kindergarten den Rahmen für kindgerechte Lernprozesse. Kinder lernen gemeinsam mit anderen, aktiv ihre Welt zu verstehen und zu gestalten. Durch fachlich fundierte Beobachtung nehmen Elementarpädagogen wahr, was Kinder für ihre nächsten Lern- und Entwicklungsschritte brauchen. Denn die Zukunft unserer Stadt geht in den Kindergarten", ergänzte die Leiterin der MA10 Daniela Cochlár.

Gute Noten für Wiener Kindergarten in AK/ÖGB-Befragung

Grund zu Freude gibt dem Bildungsstadtrat auch eine aktuelle Umfrage von Arbeiterkammer und ÖGB, die den Wiener Kindergärten "höchste Zufriedenheit mit Öffnungszeiten und Schließtagen in Kindergarten, Hort und in den Ganztagsschulen" bescheinigt.

"Die Wiener Eltern können sich darauf verlassen, dass in Wien die Vereinbarkeit von Beruf und Familie funktioniert: Wien hat nicht nur die meisten Kindergärten und Horte, sondern auch die längsten Öffnungszeiten und die wenigsten Schließtage von allen Bundesländern", so Czernohorszky.

Fast alle Kindergärten länger als 9 Stunden täglich geöffnet

Knapp 95 Prozent der Wiener Kindergärten haben mehr als neun Stunden am Tag geöffnet. Bemerkenswert sei, dass fast alle Wiener Kindergärten mehr als 47 Wochen im Jahr geöffnet haben. Mit durchschnittlich 5,1 Schließtagen pro Jahr stehen die Wiener Einrichtungen auch in den Ferienzeiten zur Verfügung. "Das ist einzigartig in Österreich", so Czernohorszky. Auch bezüglich der Kosten sei Wien Vorreiter: Neben dem beitragsfreien Kindergarten, gebe es bei den Horten für Eltern eine soziale Staffelung bei den Betreuungskosten.

"Gerade bei der Kleinkindbetreuung, zeigt sich, dass Wiens konsequenter Ausbau dieses Angebots der richtige Weg ist: Seit der Einführung des beitragsfreien Kindergartens ist die Betreuungsquote bei den Unter-Dreijährigen um 17,4 Prozent gestiegen", so der Stadtrat, der ergänzte: "Es wäre schön gewesen, wenn der Bund den Bundesländern über die 15aVereinbarung mehr Geld für den Ausbau der Kindergärten bereit gestellt hätte".

(lok)

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