Kindergeld: Bereits 33 % gehen an Nicht-Österreicher

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In Österreich beziehen immer mehr Zuwanderer Kindergeld, während die Zahl der einheimischen Bezieher massiv gesunken ist. Das zeigt die Beantwortung einer parlamentarischen FPÖ-Anfrage.

Rund 751,4 Millionen Euro wurden 2015 in Österreich in Form von Kinderbetreuungsgeld ausbezahlt. Knapp 33 Prozent davon gingen an Nicht-Staatsbürger – konkret an Immigranten (EU-Bürger inklusive) sowie Asyl- und "subsidiär Schutzberechtigte" mit befristetem Aufenthaltstitel. Und das zeigt die Beantwortung der Anfrage von FP-Mandatar Günther Kumpitsch durch Familienministerin Sophie Karmasin noch:

In Wien verfügten im Jahr 2015 knapp 54 % der Bezieher über keinen österreichischen Pass. 2011 lag der Anteil bei 48 %.
Seit 2011 ist die Zahl der österreichischen Kindergeld-Empfänger um 21 % auf rund 135.000 gesunken, jene der ausländischen Berechtigten um knapp 8 % auf insgesamt 71.308 gestiegen.
Am meisten Kinderbetreuungsgeld floss im Vorjahr mit 177 Millionen  in Wien – gefolgt von OÖ (131 Mio.), NÖ (129 Mio.), der Steiermark (98 Mio.) und Tirol (65 Mio.).

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