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Kinderporno-Vorwurf: Deutschlands brutalste Scheidung

Christoph Sonntag ist eigentlich für seine lockeren Witze bekannt. Aktuell hat er aber so gar nichts zu lachen.
David Slomo
06.07.2020, 06:50

Vor mehreren Wochen marschierten Beamte aus Stuttgart in das Haus des Kabarettisten Christoph Sonntag (58) und nahmen alles mit, was nicht angeschraubt war. Fotos, Laptops, Computer - alles wurde zur Inspektion beschlagnahmt. Der Grund dafür ist kaum zu glauben: Elisabeth Sonntag, die Noch-Ehefrau des Spaßvogels, soll ihm vorgeworfen haben, dass er "kinderpornografische Schriften" besitze. Das behauptet zumindest der Anwalt des Comedians gegenüber "Bild". 

Sie selbst gibt an, dass sie das nie getan habe. Dennoch kam es zur Razzia im Büro von Sonntag. Die komplette Elektronik wurde mitgenommen. Auch das Handy war weg. 

Kurios: Nach drei Wochen kam es zu einer erneuten Hausdurchsuchung. Dieses Mal war aber nicht der 58-Jährige das Ziel der Beamten, sondern seine Frau. Die Staatsanwaltschaft ermittelt nämlich gegen sie, weil sie sich einer versuchten Erpressung strafbar gemacht haben könnte. 

Bereits im Vorfeld soll sie von ihrem Mann zwei Millionen Euro verlangt haben. Sie beschuldigte ihn wohl zudem auch der Steuerhinterziehung. Er habe Fördergeld des Sozialministeriums für ein Demokratieprojekt seiner Stiftung veruntreut. Das Verfahren wurde aber eingestellt. 

Unterdessen wird weiterhin das Material der Festplatten gesichtet. Sonntag versichert jedoch, dass man nichts finden werde.

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