Kinderpornos per Handy getauscht

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Ein Kinderporno-Netzwerk mit mehreren hundert Mitgliedern hat die Polizei Osnabrück ausgehoben. Die Pädokriminellen verbreiteten mehr als 220.000 kinderpornografische Inhalte untereinander.

Bereits im März hatten die Ermittler Computer und Handys eines 39-jährigen Mannes aus Osnabrück beschlagnahmt. Die Auswertung der Datenträger bestätigte den Verdacht, dass der Mann kinderpornografische Dateien verbreitete. Die Fahnder fanden zudem Hinweise auf 250 Männer in ganz Deutschland, mit denen der mutmaßliche Täter Kinderpornos per Handy tauschte.

Bis Mitte November seien 220 Ermittlungsverfahren gegen mutmaßliche Pädokriminelle in ganz Deutschland eingeleitet worden, teilten die Beamten am Freitag mit. Hinzu kommen 45 Tatverdächtige im Raum Osnabrück. Bei der Auswertung von 119 Computern, 6.000 externen Speichermedien sowie 91 Handys wurden insgesamt rund 220.000 kinderpornografische Bild- und Videodateien entdeckt. Die Ermittler fanden Hinweise auf 178 weitere mutmaßliche Täter. Gegen einen Mann wird auch wegen schweren sexuellen Missbrauchs Minderjähriger ermittelt.

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